Die Anfänge der untergegangenen Zivilisation


Auf dieser Seite befinden sich Ausschnitte aus Wanda Pratnickas Buch 
"Im Kreis des Lebens, Buch 3" 

Bei deiner Ankunft in der physischen Welt hast du gewusst, dass du nicht allein in ihr sein wirst. In der Einsamkeit hättest du nämlich keine Möglichkeiten, das zu erleben, was du wolltest. Mit dir zusammen hat sich auf der Erde eine riesige Menge Freiwilliger, Pioniere, eingefunden, die sich für das gleiche entschieden haben, wie du. Ihr habt einander gegenseitig gebraucht, denn nur auf diese Weise habt ihr die Möglichkeit bekommen zu lernen, wie man immer größerer Liebe und Weisheit Ausdruck verleiht.
Du hast deinen freien Willen gehabt und konntest tun, was immer du wolltest, du wähltest aber immer mit vollem Bewusstsein das Verbinden deines Willens mit dem Willen Gottes. Du hast einzig und allein nach seinem Plan gehandelt. Unter seiner Führung bildetest du zusammen mit den anderen in Frieden und Liebe eine große lichtvolle Familie. Ihr habt aus der Erde einen wundervollen Ort zum Lernen gemacht, wo Liebe und Weisheit ideale Entwicklungs- und Ausdrucksbedingungen fanden.
An dieser Stelle werde ich dich, lieber Leser, überraschen. Du bist nämlich nicht auf eine rohe, unbewirtschaftete Erde gekommen. Gott, unser Schöpfer, würde nicht eher eines seiner Geschöpfe auf die Erde schicken, bevor nicht die Bedingungen für deren vollkommene Entwicklung vollständig erfüllt wären (also, wie du jetzt erraten kannst, fing das Leben auf der Erde nicht erst mit der Steinzeit an, wie man es uns in der Schule beibringt, denn diese begann erst sehr viel später. Weshalb es zu einer so starken Rückentwicklung des Menschen kam, erfährst du auf den weiteren Seiten dieses Buches.
Glaubst du das nicht? Sieh dich um und merke, mit welch großer Liebe und Fürsorge Gott sich um seine Geschöpfe kümmert. „Seht sie an, die Vögel – sie säen nicht, sie ernten nicht, sie haben auch keinen Keller und keine Scheune, und Gott ernährt sie doch” – sagt die Bibel. Sie machen sich nämlich keine Sorgen Tag für Tag, wie es die Mehrheit der modernen Menschen tut. Sie sind vertrauensvoll und glauben, dass die Nahrung auf sie wartet. Sie wissen, dass sie im Himmelreich leben, deshalb haben alle von ihnen genauso einen Zugang zu allen Gütern, die sich in ihm befinden.
Ist das nicht eigenartig? Sie sind nicht einmal im Ansatz so intelligent wie Menschen und doch fehlt es ihnen niemals weder an Nahrung, noch an Platz für sich und ihre Familie. Wenn sie miteinander kämpften, zöge in ihr Leben Unruhe ein, wie es im Leben der Menschen der Fall ist, und dann begänne auch ihnen alles zu fehlen. Diese Art Verhalten kann man deutlich bei den unter Menschen lebenden Tieren beobachten.
Gott ist unser Vater und andere Menschen sind für uns Brüder. Er ernährt uns und sorgt auch für uns. Vergegenwärtige es dir. Du musst nicht um den Platz am göttlichen Tisch kämpfen, um für dich die größten Leckerbissen zu ergattern. Wenn du dich ihm mit Liebe näherst, wird es genügend Nahrung geben (und alles andere, was du dir wünschst) für dich und für alle Menschen um dich herum, unabhängig davon, wie viele es auch wären. Man braucht nur zu vertrauen. Das fehlende Vertrauen und nicht ein realer Mangel schaffen in deinem Leben Knappheit.
Wenn du es nicht fertig bringst zu vertrauen, dass die Güter allemal auch für dich reichen, bist du von Angst und Unruhe erfüllt. Das große Gesetz des Lebens sagt: das, wovor du dich fürchtest, das ziehst du an dich heran. Sollte das Leben dir, da du eine so wunderbare Intelligenz besitzt, nicht leichter, besser fallen? Solltest du dich nicht sicherer fühlen als niedrigere Lebensformen? Du bist doch Gottes geliebtes Kind.
Vergegenwärtige dir die folgende Tatsache. Man redet dir ein, dass du auf die Erde verbannt wurdest. Gleichzeitig gilt als unbestreitbar, dass Gott dich mit dem freien Willen ausgestattet hat; wenn es aber so ist, dann hattest du das Recht zu entscheiden, ob du auf sie herabsteigen oder weiterhin im Himmel verbleiben willst. Ferner – du hättest diese Mission nicht angetreten, wenn du dir nicht grenzenlos sicher gewesen wärest, sowohl im Himmel als auch auf der Erde immer unter der vollkommenen, ständigen Obhut Gottes zu sein. Du erinnerst dich einfach momentan nicht daran.



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